Viele von euch bestellen überwiegend Online. Ob Schulartikel, Fashion oder Elektrozubehör — die Meisten kaufen Online und lassen es sich bequem nach Hause im Paket liefern. Dieser Wandel ist nicht mehr aufzuhalten! Große Lebensmittelkonzerne sehnen sich nach dem «Goldesel» eCommerce, doch bis jetzt ohne große Erfolge! Wieso setzt sich eCommerce nicht im Lebensmittelversand durch? Welche Hürden sind zu überwinden? Möchte der Endverbraucher die wohl letzte Bastion des Stationärhandels aufgeben? Hier fanden wir einen spannenden Aktikel auf N24. Auszug: Mittlerweile verkaufen viele Anbieter Lebensmittel auch in Deutschland über das Internet. Experten sind jedoch skeptisch — für das große Geschäft sind die Versandmethoden viel zu umständlich. Das Angebot klingt verlockend: Fangfrischer Fisch direkt nach Hause — 700 Kilometer von der Nordseeküste entfernt. Der Fisch-Großhändler Deutsche See liefert seit Kurzem mit Hilfe eines eCommerce Shops bis nach Stuttgart. Eine Bedrohung für den Einzelhandel vor Ort? Amazon hatte die eCommerce Händler schon 2010 mit der Ankündigung aufgescheucht, auch Lebensmittel anzubieten. Passiert ist seitdem wenig. Auf etwa ein Prozent des gesamten Umsatzes schätzt Marco Atzberger vom EHI Retail Institute das eCommerce Online-Geschäft mit Lebensmitteln in Deutschland. «Was sich etabliert hat, ist der Handel mit Spezialitäten», sagt er. Dazu gehört der Fisch von Deutsche See, aber auch Wein, Tee oder Nudeln und andere unverderbliche Waren. Insbesondere das Geschäft mit gekühlter Ware sei dagegen «extrem kompliziert». Die Kühlkette im Paketversand darf nicht unterbrochen werden. Das ist inzwischen zwar technisch möglich: DHL Paket hat seit kurzem neue Boxen im Einsatz, die ihre Pakete bis zu 48 Stunden bei drei bis sechs Grad kühlen. Doch in einer durchschnittlichen Einkaufstüte herrschen unterschiedliche Empfindlichkeiten. Fleisch und kälteempfindliche Bananen wollen im Normalfall nicht mit Tiefkühlkost verpackt werden. Hier weiterlesen